Dicker Oktober-Barsch beim Räuchern

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Eigene Bewertung: Keine
Schöner Barsch beim Räuchern

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Noch etwas "abhängen" vorm Räuchern

Rubrik: Angelbericht
Bundesland: Niedersachsen
Fischarten: Barsch
Angelmethoden: Jiggen

Geo. Länge: 8.485243
Geo. Breite: 53.183034

Es ist schon recht kühl an diesem Oktober-Tag 2009, aber mit dem gewissen Flair von Indian Summer, obwohl wir uns im Garten meiner Schwiegereltern in Berne (Landkreis Wesermarsch) befinden.

Wir hatten schon länger geplant die alte Räuchertonne, die schon seit Ewigkeiten ihr rostiges Dasein im Schuppen fristete, wiederzubeleben. Als absolute Räucher-Novizen erstmal das nötige Wissen im Internet nachgelesen, Holz, Räuchermehl und frischen Fisch besorgt – nun kann es losgehen. Nachdem die Aale und Forellen über Nacht ihr salziges Bad genommen haben erstmal zum Trocknen an Mutterns Wäscheleine :-) und dann noch schnell die Räuchertonne angeheizt. Und nun... erstmal noch abwarten.

Um die Zeit nicht sinnlos zu verplempern schnell die Spinrute ausgepackt und den Gummi-Wobbler eingehakt, den ich mir ein paar Wochen zuvor besorgt hatte. Die Sonne reflektiert goldgelb auf der Ollen, die ersten abgefallenen Blätter treiben langsam am Ufer vorbei. Alles sieht sehr vielversprechend aus – vielleicht beißt ja was! Erster Wurf kurz vor das gegenüberliegende Ufer, eine gute Stelle für Barsche wie es sich in diesem Jahr schon häufiger gezeigt hat. Langsam einkurbeln über den Hotspot ...nichts! Zweiter Wurf, der Wobbler ist schon fast wieder eingeholt, jetzt hängt er fest, bestimmt wieder an einem der unzähligen Äste unter Wasser. Doch nicht! Auf einmal kommt Leben in die Bude, ääähh Rute. Nach einem kurzen Drill zeigte ein wunderschöner Herbst-Barsch seine Flanke.

Das anschließende Räuchern der gekauften Fische war zwar auch noch ein tolles Erlebnis, aber die Freude über den Eigenfang noch etwas größer.

Das war für mich ein wunderbarer Saisonabschluß, denn leider hab ich es in dem Jahr nicht nochmal geschaft die Rute auszupacken.