Hecht und Saibling lassen grüßen!

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Was für ein schöner Saibling!

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Die glückliche Fängerin
Und 'nen Hecht gabs obendrein
Da war's windgeschützter, aber der Fisch wollte nicht richtig aufs Foto

Rubrik: Angelbericht
Bundesland: Mecklenburg-Vorpommern
Fischarten: Saibling
Angelmethoden: Posenfischen

Geo. Länge: 12.783666
Geo. Breite: 53.266048

Nass, kalt, Regen und trotzdem: Hecht und Saibling lassen grüßen!

Es war wieder einmal typisch für uns: auf die letzte Minute entschlossen wir uns, vom 21. bis 22. Januar 2012 doch noch zu einem Kurz-Turn zum Schulzensee (der Schulzensee bei 17252 Starsow) und es wurde ein aufregendes und zugleich stark durchnässtes Wochenende.

Anfangs tat sich wenig, lediglich ein paar Plötzen bissen am Samstagnachmittag, so dass wir unsere Hechtmontagen auf Köfis umbauten. Es nieselte unaufhörlich und bei 5 bis 7 Grad ist das auf die Dauer doch recht strapazierend. Am Sonntag dann hatten wir mehr Glück. Bereits am Vormittag ging ein beachtliches Exemplar an den Drilling. Anfangs machte der Hecht seinem Namen alle Ehre und zog wie ein Stier gerade und hartnäckig nach unten, doch nach ungefähr 4 bis 5 Minuten fing er an, seitliche Fluchten zu unternehmen und ich spürte, wie er langsam aufgab. So konnte ich gegen 10 Uhr einen Hecht von 74 cm und stolzen 3.180 Gramm anlanden. Am Nachmittag aber war dann das eigentliche Highlight - ein Seesaibling von 54 cm und immerhin 1.870 Gramm biss auf eine Wurm-Mais-Kombi in nur 5 Meter Entfernung vom Ufer. Meine Freundin konnte es kaum fassen, wie energisch das Tier seine Fluchten vorantrieb und als ich dazu eilte konnten wir beide im klaren Wasser bereits erkennen, dass es nicht eine Portionsforelle war, sondern ein weitaus größeres Exemplar an den Haken gegangen sein musste. Wir schauten nicht schlecht, als wir das eindrucksvolle Tier im Kescher hatten. Alles in Allem ein doch erfolgreiches, wenn auch sehr durchnässtes Angelerlebnis! Fotos von unseren Fängen am Schulzensee habe ich beigefügt - alles natürlich in Vollkombi....!!!

Da ja nun das Eis am Schwinden ist und die Temperaturen erfreulich steigen, sind wir natürlich gespannt, ob wir demnächst wieder aufbrechen können. Spätestens für Mitte März 2012 haben wir uns den nun zweiten Turn vorgenommen und um zugleich den ersten in Sachen „Großforellen“ zu starten. Nun wissen wir beide, dass gerade der Schulzensee einige besonders große Exemplare beherbergt und wir hoffen natürlich, dass nach der „Eiszeit“ und dem frühen Jahresbeginn besonders hungrige Exemplare nur darauf warten, überlistet zu werden.

Dabei möchte ich heute aber mal zur Diskussion stellen was ist denn nun eigentlich ein klassischer Frühjahrsköder beim Forellenangeln am See?

Wurm- und wenn welcher denn

Made und wenn welche

Mais etwa?

Kombi-Köder?

Blinker und wenn welcher?

Ah – Spinner natürlich – nur welcher denn?

Gummifisch etwa?

Da ich selbst kein ausgewiesener Forellenspezialist bin und eigentlich erst seit meinem denkwürdigen Überraschungstag und dem Erlebnis von 5 Großforellen als „Beifang“ eines Karpfenturns sehr angenehm überrascht wurde, stell ich mir nun doch die Frage, kann man nicht gezielt – vielleicht mit einem gerade im März / April besonders geeigneten Köder auf Forellen ansitzen? Sicher beißt darauf auch ein Saibling – oder?

Freu mich über Anregungen!
PS: ein paar Fotos von völlig durchnässten aber glücklichen Fängern!

Euer

carpshexer

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Kommentare

Hallo, Carpshexer.

Vorweg: toller Bericht!! Habt Euch die Fänge angesichts des Wetters aber auch verdient ;-)

Zum Thema Saiblingsköder: an sich ist in der kalten Jahreszeit vor allem Rogen (Forelle oder Lachs) auf Grund angeboten ein Top-Köder! Daneben aber auch Kombiköder und zwar kleine Blinker oder Zocker gerne mit Natürköder (z.B. Maden) auf dem Haken.

Viele Grüße,

Holger

Danke Holger, gute Idee...das werde ich aufgreifen und recht bald umsetzen, wenn doch blos das Wetter nicht so hartnäckig mit Schnee- und Graupelschauer einem den Wunsch ans Wasser vermiesen lässt. Aber es wird - ich hoffe recht bald wieder die Gelgenheit zu finden und bin schon gespannt, ob die Anregungen mir eine große Lachsforelle oder gar wieder so einen Saibling in den Kescher treiben.

Danke nochmals
Jürgen