Baltrum - Buhnen Weststrand

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Der Weg der Wölfe: Bis nah an die Fahrrinne reichen die Buhnen auf Baltrum
Bildquelle: www.fish-maps.de
Der Weg der Wölfe: Bis nah an die Fahrrinne reichen die Buhnen auf Baltrum

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Bei ruhigem Wetter kann man auf den Buhnen ein ganzes Stück hineinwaten
Bei ruhigem Wetter kann man auf den Buhnen ein ganzes Stück hineinwaten
Alle wollen Wolfsbarsch auf Baltrum: Mächtig was los am Westufer!
Alle wollen Wolfsbarsch auf Baltrum: Mächtig was los am Westufer!
Am Buhnenende lauern einige Köder- und Stolperfallen!
Am Buhnenende lauern einige Köder- und Stolperfallen!

Rubrik: Strände und Molen
Region: Nord-Deutschland
Bundesland: Niedersachsen
Fischarten: Aal, Dorsch, Flunder, Hornhecht, Wolfsbarsch
Angelmethoden:

Geo. Länge: 7.359461
Geo. Breite: 53.726865

Wolfsbarsche! Diese Fischart hat die Buhnen an der Westküste der ostfriesischen Insel Baltrum bei Anglern überaus beliebt gemacht. Jedes Jahr ab Mai tauchen die silbernen Kraftpakete an den Buhnen auf und sind bis in den September hinein mit Spinnrute oder Brandungsrute zu fangen. Neben Wolfsbarschen können Naturköderangler an der Brandungsrute vor allem auf Plattfische und Aale und bisweilen auch auf Dorsche hoffen. Krallenbleie sollten hier auf jeden Fall mit von der Partie sein, um die Montage in der starken Tidenströmung auch am Platz halten zu können. Im Sommer sind ebenfalls große Auftriebsperlen sehr hilfreich, um die Köder von den allgegenwärtigen Krabben fern zu halten. Ansonsten muss man alle zehn Minuten den Köder kontrollieren und in der Regel erneuern. Bester Köder sind Wattwürmer, die man sich bei Ebbe problemlos in der Bucht westlich der Hafenmole graben kann.

Das Fischen auf Wolfsbarsche findet vorwiegend direkt von den Buhnen statt. Sowohl bei auflaufendem als auch bei ablaufendem Wasser werden die silbernen Kraftpakete gefangen. Einzig Wasserstillstand, d.h. direkt bei Höchst- oder Niedrigstand, scheint nicht sehr produktiv zu sein. Das Fischen mit der Spinnrute von den Buhnen ist allerdings nicht ganz ungefährlich: Zum einen hat das Wasser beim auf- oder ablaufen einen ganz schönen Sog, vor allem, wenn auch noch Wellen durch Wind oder vorbeifahrende Schiffe hinzukommen. Größtenteils sind die Buhnen sehr gut zu bewaten, da sie aus Steinquadern oder Betonplatten bestehen. Der äußere Teil einiger Molen ist allerdings von etwas anderer Struktur: In Beton gegossene Steine mit kleineren oder größeren Löchern lassen das Waten hier deutlich schwieriger werden.

Gefischt wird folgendermaßen: Mit einer Spinnrute, wie man sie auch vom Meerforellenfischen gewohnt ist, wirft man den Köder (Wobbler, Gummifisch etc.) quer gegen die Strömung entlang der Mole aus oder fischt sogar direkt auf der überspülten Mole. Man holt den Kunstköder während er auf die Mole zugetrieben oder über sie hinübergetrieben wird, wieder ein und beginnt von neuem. Natürlich bleiben Hänger bei dieser Art zu fischen nicht aus, aber ist ja nicht so schlimm: Abgerissene Köder sucht man sich bei der nächsten Ebbe einfach wieder!

Eine andere Variante des Kunstköderfischens: Man wirft einen Wobbler parallel zur Mole aus und lässt ihn mit der Strömung rumtreiben. Dann holt man ihn wieder ein oder hält ihn sogar einfach nur in der starken Strömung. Ein Tipp zum Schluss: Bei auflaufendem Wasser die Molen befischen, die als erste überflutet werden (Mole 2 und 4). Hier kommt am schnellsten Bewegung und Leben ins Wasser und das wissen auch die Wolfsbarsche.

http://www.seepferdchen-baltrum.de/_angeln.php

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